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SPD Hörstel.

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04.10.2010, 08:15 Uhr - 20:15 Uhr Fahrt zum Landtag und zum WDR
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Aktuelles :

Hilfe zur Selbsthilfe

So beschrieben die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Sozialpunkts in Hörstel ihre Tätigkeit im Rahmen eines Besuchs des SPD-Ortsvereins am Mittwoch, 03.08.2010. Dessen Mitglieder informierten sich in einem ausführlichen Gespräch über die ersten Monate des seit Mitte letzten Jahres bestehenden Sozialpunkts, die Erfahrungen und die aufgetretenen Probleme.


Die Mitglieder des OV der SPD und die ehrenamtlichen Mitarbeiter des Sozialpunkts. Rechts Dirk Reher, Fachberater Gemeindecaritas, 3. v.r. Ingrid Bosse, OV-Vorsitzende

„Wir hatten bisher vielerlei Anfragen auf unterschiedlichsten Gebieten“, stellte Dirk Reher, Fachberater Gemeindecaritas der Caritas Tecklenburger Land, der den Aufbau des Sozialpunkts maßgeblich begleitet hat, heraus. Von Versicherungsfragen über rechtliche Dinge rund um Wohnung und Hartz IV bis zu Suchtproblemen und familiären Dingen seien schon viele Themen Beratungsgegenstand gewesen, erläuterte der Sozialpädagoge. Die bisher gemachten Erfahrungen, sowohl mit der Stadtverwaltung als auch mit weiteren Stellen, sei sehr positiv verlaufen, machte Reher deutlich. Die Struktur des Sozialpunkts ist in Hörstel wie auch in Ibbenbüren und Recke rein ehrenamtlich, und der sehr positive Anfang ist dem enormen Engagement der 14 dort tätigen Bürger aus allen Ortsteilen zu verdanken.

In der weiteren Diskussion wurde vor allem das aktuelle Thema eines Pfändungsschutzkontos ausführlich erörtert, hierzu bot David Ostholthoff, Filialleiter der Sparkasse Hörstel gerne weitere Information an. Schließlich wurde sowohl durch Ortsvereinsvorsitzende Ingrid Bosse als auch durch Peter Müller, Fraktionsvorsitzender im Rat der Stadt Hörstel, eine enge Zusammenarbeit und ein reger Austausch angeboten.
Der Sozialpunkt befindet sich an der Ostenwalder Straße 4 im Haus St. Elisabeth, die Öffnungszeiten sind dienstags von 9:00 bis 11:00 Uhr und zusätzlich am ersten Dienstag im Monat von 17:30 bis 18:30 Uhr.

 

Jung kauft Alt – die Fortsetzung

Am Donnerstag, den 15.07.2010 traf sich die SPD in der Stadt Hörstel zu einer Ortsvereinsversammlung im „Alten Gasthaus am Kirchplatz“ in Riesenbeck. Nach der Aufnahme und Begrüßung des neuen Mitglieds Jürgen Averbeck durch die Vorsitzende Ingrid Bosse folgte der inhaltlichen Teil.
Andreas Homburg, Wirtschaftsförderer und Amtsleiter Gemeindeentwicklung der hinsichtlich der Größe mit Hörstel vergleichbaren Gemeinde Hiddenhausen stellte das dort entwickelte Konzept „Jung kauft Alt“ vor. Das Konzept beinhaltet die Förderung eines Kaufs älterer Häuser, um Leerstände zu reduzieren und Städte für junge Menschen und Familien attraktiver zu machen. Nach den Grundlagen und den Rahmenbedingungen des Konzepts betonte Herr Homburg vor allem die Erfolge: „Wir haben den Zuzug vieler junger Familien erreichen können, und vor allem die große Zahl von Kindern im Kindergarten- und Grundschulalter ist eine tolle Sache“.


Foto: oben: Elisabeth Veldhues (Fraktionsvorsitzende SPD Kreistag Steinfurt, Andreas Homburg (Amtsleiter Gemeindeentwicklung Hiddenhausen), Ingrid Bosse (Ortsvereinsvorsitzende), Oliver Janke (stellv. Fraktionsvorsitzender SPD Rat Hörstel), unten: Ruth Gehring, Christa Janke, Josef Schophuis, Neumitglied Jürgen Averbeck

Viele Kommunen und Kreise hätten bereits in Hiddenhausen angefragt, stellte Homburg heraus, und machte deutlich: „Das Programm ist schon in vielen Kommunen umgesetzt worden, und dies vor allem auch überparteilich.“ Außerdem habe das Programm als weitere Folge auch positive Effekte für die lokale Wirtschaft und den Wert der bestehenden Immobilien gebracht.
An der anschließenden, lebhaften Diskussion beteiligte sich auch Elisabeth Veldhues, Fraktionsvorsitzende der SPD im Kreistag Steinfurt, die im Anschluss einen Überblick über die politische Situation im Kreis gab. Sie zeigte sich am Thema Jung kauft Alt sehr interessiert: „Wir müssen uns dringend überlegen, wie wir mit Leerständen in unseren Städten umgehen“, stellte Veldhues fest. Ansonsten bedeutete dies in Zukunft auch Probleme für die bestehende Infrastruktur. Die SPD wird sich der Thematik weiter mit Nachdruck widmen, und lädt interessierte Bürger herzlich ein, sich hieran zu beteiligen

 

Ruth Gehring vertritt Kreis Steinfurt

Ruth Gehring vertritt den Kreis Steinfurt auf der Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD (http://www.ags.spd.de/) am 11. / 12. Juni 2010. Sie hat hierzu im Rahmen der Delegierenwahl auf Landesebene NRW das drittbeste Ergebnis (57 Stimmen bei 64 Stimmberechtigten) erzielt. Wir freuen uns mit ihr und ihre fachkundige Vertretung auf der Bundeskonferenz.

 

Landtagsabgeordnete beeindruckt von Hörsteler Familienzentrum Arche

Schon bevor Elisabeth Veldhues die Arche betreten kann, ist klar: hier wird mit großem Engagement gearbeitet. Doris Jansen, Leiterin des Familienzentrums in Hörstel empfängt die Landtagsabgeordnete und ihre SPD-KollegInnen aus Hörstel im Garten des ehemaligen Schiffer-Kinderheimes. "Vorne wird angebaut", erklärt ? Becker, Koordinator der evangelischen Jugendhilfe. "Kein Wunder, dass ihre Einrichtung so beliebt ist", befindet die Landtagsabgeordnete nach einem ersten Einblick in die Räumlichkeiten und das Gespräch mit Doris Jansen.

"Hier werden Kinder und Eltern mit Einfühlungsvermögen und Umsicht betreut. Vor allem der demokratische Ansatz ist beeindruckend", so die einhellige Meinung der Besucherinnen nach dem zweistündigen Meinungsaustausch. Zuvor hatte Doris Jansen der Landtagsabgeordneten und den Vertretern aus der Kommunalpolitik nicht ohne Stolz über die vielfältigen Aktivitäten in der Arche berichtet. "Wir sind einer von sieben Kindergärten, die ausgesucht wurden, den Kindern die Möglichkeit zu umfassender Partizipation zu geben. Die Kinder entscheiden alles mit. Es gibt Kindergruppenkonferenzen und einen Kinderrat. Die Kinder treffen eine Entscheidung und wenn die Geld kostet, gehen sie selber einkaufen", erzählt die Leiterin.

Seit die Arche 2008 zum Familienzentrum für den ganzen Bezirk Hörstel geworden ist, habe sich das Angebot vervielfacht. English for kids, Tanzen für Kinder, Pilates für Mütter, Asthmaschulung und ein Nähkreis zähle zu dem umfangreichen Programm. Es gäbe viele Kooperationen mit Vereinen und die Zusammenarbeit mit den Grundschulen sei nun gesetzlich verankert, erläutert Doris Jansen. Besondere Freude machten ihr und den Kindern die gemeinsamen Projekte mit dem gegenüberliegenden Altenheim. Das Treffen zwischen Jung und Alt, vor allem der gemeinsame Chor, sei eine besondere Bereicherung für beiden Seiten. Auch wenn sie die Einrichtung der Familienzentren trotz der geringen finanziellen Ausstattung positiv sehe, habe das neue Kinderbildungsgesetz (KiBiz) doch erhebliche Nachteile für das Personal und die Eltern gebracht, merkte sie kritisch an. Nicht nur die Nachqualifikation der Kinderpflegerinnen bereite Sorgen, auch die für ein Jahr fest zu buchenden Betreuungskontingente. "Eine Veränderung der gebuchten Stunden im laufenden Kindergartenjahr bereitet immer wieder große Schwierigkeiten", weiß die Landtagsabgeordnete auch aus Gesprächen mit anderen Trägern zu berichten. Von Frauen, die viele Jahre als Kinderpflegerinnen gearbeitet hätten, lägen im Petitionsausschuss des Landtags zahlreiche Eingaben vor.

"Es gibt erheblichen Verbesserungsbedarf bei den jetzt geltenden gesetzlichen Regelungen", so Veldhues, die als Sprecherin der SPD-Fraktion im Petitionsausschuss des Landtags mit der Problematik gut vertraut ist.
Am Ende des Gesprächs bedankten sich die SPD-PolitikerInnen aus Hörstel und Landtagsabgeordnete Elisabeth Veldhues bei der engagierten Kindergartenleiterin. "Die Einladung, einmal einen Tag in der Arche zu arbeiten, nehme ich nach der Landtagswahl gerne an", erklärte sie beim Abschied.

Info "Gemeinsam stark!"

Bei ihrer Informationstour "Gemeinsam stark!" bereist Elisabeth Veldhues im April verschiedene Orte im Kreis Steinfurt. Mit Vertretern der lokalen SPD besucht sie Einrichtungen, Betriebe und Vereine. In den Gesprächen geht es vor allem darum, die Konsequenzen politischen Handeln zu hinterfragen und Forderungen an eine zukunftsorientierte Politik zu formulieren.

 

Veldhues besucht Suchtklinik

Das alte Klinikgebäude mit den gepflegten Außenanlagen wirkt imposant und strahlt eine angenehme Ruhe aus. Für die 50 Menschen, die bereits seit 1974 für maximal sechs Wochen im St. Antonius Krankenhaus behandelt werden, bietet die dortige qualifizierte Entzugsbehandlung die Chance auf ein neues Leben.

Als langjährige Geschäftsführerin der SPD-Fraktion in der Landschaftsversammlung Westfalen-Lippe ist das Krankenhaus in Hörstel der Landtagsabgeordneten Elisabeth Veldhues gut bekannt. Neu waren für die SPD-Politikerin allerdings die Pläne für das stationäre und ambulante betreute Wohnen, die der therapeutische Leiter Jan-Hendrik Heudtlass ihr bei einem Besuch im Rahmen ihrer "Gemeinsam stark!"-Tour vorstellen konnte. Zusammen mit ihren SPD-Kollegen aus dem Hörsteler Stadtrat konnte Veldhues bei einer Begehung einen ersten Eindruck von dem Gelände gewinnen, auf dem bald ein neues Gebäude errichtet werden soll.

"Wir sind sehr froh, dass nun auch die Zustimmung unserer Mitbewerber aus dem Kreis Steinfurt vorliegen und wir in absehbarer Zukunft mit dem Landschaftsverband als Kostenträger zu einer Vereinbarung kommen. Die gilt als gesichert!", erklärte Jan-Hendrik Heudtlass im anschließenden Gespräch. Auf dem direkt angrenzenden Grundstück, wo sich jetzt noch frischer grüner Rasen und eine Finnenbahn befinden, sollen 24 Wohnplätze für Menschen mit psychischen Behinderungen geschaffen werden. Wer dort ein neues Heim findet, soll nach maximal vier Jahren wieder selbstständig in einer anderen Wohnung leben können, so das ehrgeizige Ziel der Klinikleitung. "
Auch für einige Patienten ist es wichtig, nach dem Entzug in der Klinik die Möglichkeit einer adaquaten Betreuungsform zu bekommen. Inzwischen wissen wir, dass der Bedarf im Kreis Steinfurt deutlich größer ist als das Angebot. Deshalb sind wir froh, nun ein solches Angebot schaffen zu können und damit die Versorgungslücke im Kreis deutlich kleiner zu machen", erläutert Heudtlass. Die Zahl der dauerhaft auf Betreuung angewiesenen Menschen wird in den nächsten Jahren beständig steigen, weiß auch die Landtagsabgeordnete zu berichten. Beim LWL, dem landesweit größten Sozialhilfeträger, gehe man von einem jährlichen Mehrbedarf von 50 Mio. Euro pro Jahr aus.

"Je mehr Menschen wir durch gezielte Unterstützung helfen können, wieder ein selbstständiges Leben zu führen, desto besser", so die einhellige Meinung der Gesprächspartner. Nach den Perspektiven für die Zukunft befragt, wäre die Umsetzung des geplanten kliniknahen Ärztehauses sein größter Wunsch, erklärte Heudtlass abschließend.

 

Landtagsabgeordnete besucht Jugendtreff St. Antonius in Hörstel

"Bei uns hat sich in den letzten Jahren sehr viel verändert", weiß Michael Kijewski, Leiter der Jugendtreffs Hörstel im Gespräch mit der Landtagsabgeordneten Elisabeth Veldhues zu berichten. Gemeinsam mit seinen Kolleginnen stellte der Diplom-Sozialpädagoge der SPD-Politikerin und ihren Begleiterinnen aus der Hörsteler Kommunalpolitik das Konzept der Einrichtungen in Hörstel, Bevergern, Dreierwalde und Riesenbeck vor. Die Stadt Hörstel mit ihrer weitreichenden Struktur sei eine besondere Herausforderung für die Offene Jugendarbeit, berichtete Kijewski. Er selber ist an zwei Tagen in der Woche im Jugendtreff St. Antonius und an drei Tagen im KOT. St. Marien Bevergern anzutreffen.
"Besonders stolz sind wir auf die neuen PCs in unserem Computerraum", berichtet Anna Hembrock bei einer Führung durch die Räumlichkeiten. "Hier können die Jugendlichen nach Voranmeldung nicht nur 30 Minuten kostenlos chatten. Manche nutzen die PCs auch, um nach einem Job zu suchen oder Bewerbungen zu schreiben". Die Mehrzahl der durchschnittlich 35 bis 50 Kinder und Jugendlichen, die mittwochs und donnerstags in den Jugendtreff in Hörstel kommen, sind im Alter von 8 bis 20 Jahren . "Wir bieten aber auch regelmäßige Kindernachmittage mit festem Programm, z. B. Basteln und Backen an", erklärt Hembrock, die gemeinsam mit Michael Kijewski die Arbeit der Jugendtreffs koordiniert und leitet.

Der Jugendtreff St. Antonius versteht sich als Baustein der offenen Türen St. Reinhildis. Zu den offenen Türen St. Reinhildis gehört auch die K.o.T. St. Kallixtus in Riesenbeck, der Mädchentreff in Dreierwalde und die K.o.T. Bevergern in St. Marien. Die Stunden von Frau Hembrock und Herrn Kijewski fließen punktuell in alle offenen Treffpunkte der Kath. Kirchengemeinde St. Reinhildis. Kirsten Gößling, die Vorort den Jugendtreff in Riesenbeck leitet, arbeitet vernetzt mit Frau Hembrock und Herrn Kijewski zusammen.

Auf die Nachfrage, inwiefern die offene Tür in Hörstel von Mädchen besucht wird, berichtete Kijewski, dass aktuell mehr Jungen als Mädchen das offene Angebot für ihre Freizeit nutzen. Das Tanzangebot, das früher auch viele Mädchen genutzt hätten, gäbe es derzeit nicht. Es werde aber an neuen Angeboten gearbeitet. An Möglichkeiten, sich frei zu entfalten, mangelt es im Hörsteler Jugendtreff allerdings nicht. Kickern und Billardspielen können sie Jugendlichen in dem hellen Raum unterm Dach. Für diverse Ballspiele steht ein großzügiges Außengelände zur Verfügung.

"Eine wirklich tolle Einrichtung", so die einhellige Meinung der PolitikerInnen. Was sie sich von der Politik wünschen, wollte Elisabeth Veldhues zum Abschluss des Treffens wissen. Da die Finanzierung der Jugendarbeit zu den freiwilligen Leistungen der Kommunen gehöre, sei ihr die Problematik vieler Jugendeinrichtungen bewusst. "Es ist leider noch immer so, dass präventive Maßnahmen freiwillig sind. Gezahlt werden muss erst, wenn vom Gesetz her entsprechende Maßnahmen notwendig werden", erläutert die Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Fraktion im Kreistag. Tatsächlich sei eine verlässliche Finanzierung ihr größter Wunsch, erklärten die MitarbeiterInnen übereinstimmend. "Besonders wichtig ist für uns die Absicherung des jetzigen personellen Standards. Um den tatsächlichen Bedarf abdecken zu können, würden wir allerdings weitere Personalstunden benötigen. Auch eine Unterstützung in der öffentlichen Wahrnehmung wäre hilfreich. Gerne sind wir bereit, unser Konzept im Fachausschuss der Stadt Hörstel vorzustellen", erklärte Kijewski abschließend. Die anwesenden Hörsteler Sozialdemokraten sagten dafür ihre Unterstützung zu.

Info "Gemeinsam stark!"

Bei ihrer Informationstour "Gemeinsam stark!" bereist Elisabeth Veldhues im April verschiedene Orte im Kreis Steinfurt. Mit Vertretern der lokalen SPD besucht sie Einrichtungen, Betriebe und Vereine. In den Gesprächen geht es vor allem darum, die Konsequenzen politischen Handeln zu hinterfragen und Forderungen an eine zukunftsorientierte Politik zu formulieren.

 

Ohne Unterstützung vor Ort gehts nicht

Zu einem Informationsgespräch trafen sich SPD-PolitikerInnen aus Hörstel und Landtagsabgeordnete Elisabeth Veldhues mit dem Streetworker der Stadt Hörstel Carsten Feltkamp und Martin Klein, Koordinator der mobilen Pädagogik bei der Evangelischen Jugendhilfe.
Der 28jährige Streetworker und gelernte Erzieher, der gegenwärtig auch noch ein berufsbegleitendes Studium in Enschede absolviert, arbeitet seit August 2009 "vorwiegend auf der Straße". Für ihn passe es ganz gut, in den Abendstunden und am Wochenende Dienst zu haben, erklärt der junge Mann aus Rheine im Gespräch mit den SPD-PolitikerInnen. Die meisten Jugendlichen, die sich an der Skaterbahn, am Bahnhof, den Bauwagen, der Bushaltstelle oder am alten Feuerwehrhaus aufhielten, würden ihn inzwischen kennen. "fast alle sind zwischen 14 und 18 Jahren alt, viele von ihnen Russlanddeutsche, da in Hörstel sehr viele russlanddeutsche Familien leben. Neben der klassischen Arbeit auf der Straße nutzen viele Jugendliche auch die Möglichkeit, gemeinsam mit mir Bewerbungen zu schreiben. Die gute Ausstattung, u. a. mit einem Laptop und mobilem Internet, erleichtert das Arbeiten enorm", berichtet Feltkamp. Vor allem in der Anfangsphase habe ihm der ortsansässige Polizeibeamte sehr geholfen, sich in den vier Ortsteilen zurecht zu finden. Inzwischen funktioniere auch die Kooperation mit anderen Stellen sehr gut. Besonders freue er sich, dass der Heimatverein nun zusammen mit einigen Jugendlichen zwei Hütten am Skaterpark verkleiden wolle. "Die Schwierigkeit ist immer, den Leuten klar zu machen, dass fast alle Jugendlichen einfach nur leben wollen. Gesehen werden immer nur die wenigen, mit denen es Probleme gibt. Deshalb freue ich mich besonders, wenn unterschiedlichste Leute aufeinander zugehen und gemeinsam etwas machen."
Von der Landtagsabgeordneten nach ihren Wünschen für die weitere Arbeit befragt, ist die Antwort für Streetworker Feltkamp deshalb klar. "Ich kann es kaum schaffen, die schwierigen fünf Jugendlichen gerade zu biegen, aber ich kann die anderen 95 so stark machen, dass sie den richtigen Weg in die Zukunft finden. Dafür wünsche ich mir auch in der Bevölkerung Verständnis und Unterstützung". Martin Klein äußert am Ende des Gesprächs die Bitte, über Parteigrenzen hinaus mitzudenken und die Jugendlichen zu unterstützen. Vor allem müssten ihnen Perspektiven und Möglichkeiten für eine klare Tagesstruktur geboten werden. Da sei nicht zuletzt die Politik gefragt.

Info "Gemeinsam stark!"

Bei ihrer Informationstour "Gemeinsam stark!" bereist Elisabeth Veldhues im April verschiedene Orte im Kreis Steinfurt. Mit Vertretern der lokalen SPD besucht sie Einrichtungen, Betriebe und Vereine. In den Gesprächen geht es vor allem darum, die Konsequenzen politischen Handeln zu hinterfragen und Forderungen an eine zukunftsorientierte Politik zu formulieren.

 

Kreativität gefragt

Wer die Hörsteler Waldkindergruppe besuchen will, muss findig sein. Gemeinsam mit einigen SPD-Politikerinnen begab sich Landtagsabgeordnete Elisabeth Veldhues am Torfmoorsee auf die Suche nach der 12-köpfigen Kinderschar, die gemeinsam mit ihren Betreuerinnnen und dem Jahrespraktikanten ihr Lager am Rand des Sees aufgeschlagen hatten.
Den Kindern war anzumerken, wie wohl sie sich beim freien Spiel in der Natur fühlen. Und auch die Eltern scheint das Konzept überzeugt zu haben. Vor 6 Jahren mit einer Gruppe gestartet, wurden im zweiten Jahr schon so viele Kinder angemeldet, dass zwei Gruppen gebildet werden konnten, berichtete Leiterin Jutta Fry.

Schon vor 12 Jahren hatte die erfahrene Erzieherin im Rheinland begonnen, in einem Waldkindergarten zu arbeiten. Da lag es nahe, nach ihrem Umzug ins Münsterland diese Idee auch hier umzusetzen. "Derzeit sind wir eine vom Landesjugendamt als Träger anerkannte Spielgruppe. Wir sind eigentlich immer draußen, im Winter am Huckeberg, im Sommer im Wald", erklärte die Gruppenleiterin im Gespräch mit den SPD-Politikerinnen.
"Ich kann mir gut vorstellen, dass die Bewegung in der freien Natur vor allem Kindern gut tut, die besonders großen Bewegungsdrang haben. Sicherlich wäre ein solches Angebot vor allem für verhaltensauffällige Kinder eine gute Unterstützung", so Veldhues.
Sehr gerne würden sie integrativ arbeiten, unterstrich auch Viviane Segger, die als pädagogische Fachkraft das Team unterstützt. Von den SPD-Politikerinnen nach ihren Wünschen für die Zukunft befragt, fiel Jutta Fry die Antwort leicht. "Unser größter Wunsch wäre eine dauerhafte Kooperation mit einem ortsansässigen Kindergarten. Dann könnten wir die Kinder nicht nur drei, sondern fünf Tage in der Woche betreuen. Auch die Möglichkeit der Übermittagbetreuung wäre wichtig", so die Leiterin der Waldkindergruppe. "Davon könnten sicherlich beide Seiten profitieren", war sich die Landtagsabgeordnete sicher.
Insbesondere wenn es in den Kindergärten zu wenige Plätze gebe, müsse nach kreativen Lösungen gesucht werden. Zum Abschied gaben die SPD-Politikerinnen der Hoffnung Ausdruck, dass es im Sinne der Hörsteler Kinder und Eltern möglich sein müsse, einen Träger für diese Idee zu gewinnen.

 

Depression hat viele Gesichter - SPD Hörstel befasst sich mit aktuellen Thema

auf dem Bild u.a.: 2. Reihe ganz links: Elisabeth Veldhues, MdL, erste Reihe 2. v.l. Udo Werner, Leiter des St. Antonius-Hauses, 3.v.l. Ulrich Saur, ärztlicher Leiter des St. Antonius-Hauses, rechts Ingrid Bosse, Ortsvereinsvorsitzende der SPD

Am Donnerstag, 4.März fand eine Ortsvereinsveranstaltung der SPD-Hörstel im Haus St. Antonius in Bevergern statt. Hauptthema des Abends war die gesellschaftlich vielfach unterschätzte Krankheit der Depression. Hierzu referierte Ulrich Saur, ärztlicher Leiter der Medizinischen Rehabilitationseinrichtung in überaus interessanter Weise, tatkräftig unterstützt von Udo Werner, dem Leiter des St. Antonius Hauses.

Die zahlreichen Teilnehmer des Abends erfuhren neben Hintergründen und Behandlungs- möglichkeiten dieser Krankheit auch vieles über die gesellschaftlichen Zwänge und Ängste, denen Erkrankte unterliegen. Alkoholmissbrauch sei gesellschaftlich deutlich besser akzeptiert als eine Depression. „Veränderungen im Verhalten und der Persönlichkeit werden durch den Betroffenen selbst häufig nicht erkannt, da vielfach körperliche Symptome die Depression überdecken“, führte Saur aus. Ferner widerlegte er Vorurteile wie beispielsweise, dass durch Antidepressiva die Persönlichkeit des Betroffenen verändert würde oder diese abhängig machten. „Dies ist bei den heute angewandten Präparaten nicht der Fall“ stellte Saur klar.

Elisabeth Veldhues, MdL, die ebenfalls an der Veranstaltung teilnahm, sprach sich sehr dafür aus, das Thema „Mobbing“ in Unternehmen und entsprechende Vorgesetztenschulungen stärker zu verankern. Es sei überaus wichtig, das Thema auch in der Öffentlichkeit weiter zu enttabuisieren, wie jüngste Beispiele gerade auch im Fußball deutlich gezeigt hätten.

Neben dem Vortrag von Herrn Saur wurden in mehreren Darstellungen auch Personal- oder Patientengespräche zwischen diesem und Herrn Werner dargestellt, um die Problematik für die mehr als 40 Teilnehmer noch anschaulicher zu gestalten. So konnten Krankenstände in großen Unternehmen deutlich reduziert werden, nachdem leitende Mitarbeiter stärker in diesem Thema geschult wurden und auf die Betroffenen stärker eingingen. Dies hat natürlich für die Unternehmen selbst auch deutliche Vorteile in Bezug auf Produktivität und Umsatz.

Die Thematik wird und sollte angesichts der Tatsache, dass 5 % der Bevölkerung in mehr oder minder schwerer Weise unter Depressionen leiden, weiter auf der Agenda bleiben – Information ist schließlich der beste Weg gegen Vorurteile.

 

Hundesteuer

Wir befinden uns im Jahre 2010 n. Chr. Seit dem Jahre 50 v. Chr., als fast ganz Gallien von den Römern besetzt war, hat sich sehr vieles verändert. Es gibt Autos, es gibt Handys und es gibt die Hundesteuer.

Und im Jahre 2010 nach Chr. ist ganz NRW von der Hundesteuer besetzt……….

Ganz NRW??? Nein!!!!! Ein von unbeugsamen, liebenswert dickköpfigen und typisch sturen Westfalen bevölkertes Städtchen ganz oben im nördlichsten Zipfel von NRW hört nicht auf, der Hundesteuer erbitterten Widerstand zu leisten.

In regelmäßigen Abständen aufs Neue, und dies seit langer Zeit, verweigern die Mitglieder des hohen Rates der Stadt beharrlich ihre Zustimmung zur Hundesteuer, die mittlerweile alle anderen Städte und Gemeinden erobert hat.

Doch das politische Leben wird für die Damen und Herren des hohen Rates in den harten Zeiten der Wirtschaftskrise und des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes der neuen Regierung der Republik nicht leichter.

Die große Frage lautet: „Wie lange werden Sie noch standhalten (können)?“
Mit allergrößter Spannung erwarten wir die Beratungen der nächsten Wochen und Monate.

 

Blockheizkraftwerk bleibt aktuell

In der Sitzung des Rates der Stadt Hörstel am 03.02.2010 stand im Zuge der Beratungen um das Konjunkturpaket II auch die Frage der Installation eines Blockheizkraftwerks für die „Wärmeinsel Riesenbeck“ auf der Tagesordnung. Dieser Bereich umfasst beide Rathausteile, die Grundschule, das Hallenbad, die alte Turnhalle sowie die Kirche.

Die SPD-Fraktion, vor allem in Person des frühreren Ratsmitgliedes Josef Brink, hat sich bereits seit Jahren sehr stark für den Bau einer solchen Anlage engagiert. Trotzdem konnte der aktuellen Planung aus mehreren Gründen nicht zugestimmt werden. Alle Berechnungen der Strom- und Heizlast, selbst unter Einbeziehung aller aktuellen Fördermöglichkeiten, führen laut dem mit der Untersuchung beauftragten Ingenieurbüro Temmen zu Defiziten zwischen 42.000,-- € und 140.000,-- € für eine Laufzeit von 15 Jahren. „Auch wenn angesichts des Berechnungszeitraums alle Zahlen Spekulation sind, ist ein Defizit letztlich wahrscheinlich", führte Oliver Janke, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende, während der Ratssitzung aus. Das Projekt werde dennoch weiter verfolgt. „Wir hoffen, dass die Verwaltung einen Investor findet, der auf der Basis günstigerer Konditionen das Blockheizkraftwerk für die Stadt errichtet und betreibt."

Die SPD-Fraktion bedauert nur, dass durch den mehrheitlichen Ratsbeschluss die Möglichkeit einer städtischen Errichtung zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschlossen wurde. Neben dem Kraftwerk wird die SPD-Fraktion aber ihr Augenmerk auch auf weitere Möglichkeiten, Energiekosten und CO2-Emissionen einzusparen, richten.

 

Rot-Grün in NRW möglich

SPD-Arbeitnehmer wählen neuen Vorstand

Zur Wahl eines neuen Kreisvorstandes trafen sich SPD-Vertreterinnen und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) im TAT in Rheine. Nach der Begrüßung durch den AfA-Vorsitzenden Kurt Linz (Ibbenbüren), bedankte sich zunächst Dr. Reinhold Hemker noch einmal nachdrücklich für die intensive Unterstützung im Bundestagswahlkampf. Auch im Landtagswahlkampf komme der AfA besondere Bedeutung zu, betonte Friedrich Paulsen, Landtagskandidat im Wahlkreis 81 Steinfurt I, in seinem Grußwort. Er freue sich sehr auf die Diskussionen und gemeinsamen Aktionen mit den vielfältig erfahrenen Arbeitnehmervertretern.
In seinem Rechenschaftsbericht gab Linz einen Überblick über die zahlreichen Aktivitäten der Arbeitsgemeinschaft seit 2007. So sei der Kontakt mit den Betriebsräten der unterschiedlichsten Branchen intensiviert worden, berichtete er. Im Jahr 2008 habe sich zudem eine intensive Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialisten (Jusos) entwickelt, die sich als für beide Seiten sehr bereichernd erwiesen habe. Infostände, Betriebsbesuche und Plakatwerbeaktionen seien die Schwerpunkte der AfA-Arbeit im Superwahljahr 2009 gewesen, so Linz. In diesem Jahr stehe zunächst der Landtagswahlkampf im Mittelpunkt der Planungen. "Rot-Grün ist in NRW möglich!" forderte der AfA-Vorsitzende zu verstärktem Engagement auf. Nur mit einer starken Landes-SPD könne die konservative Mehrheit im Bundesrat gekippt und Entscheidungen, die sich zum Nachteil von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern und deren Familien ausgewirkt hätten, zurück genommen werden.

In der anschließenden Wahl bestätigten die Delegierten den Kurs des Vorsitzenden und seines Vorstands. Mit 48 von 50 abgegebenen Stimmen wurde Kurt Linz, Ibbenbüren erneut zum Vorsitzenden gewählt. Seine Stellvertreter wurden Oliver Janke (Hörstel), Reinhard Reuschel (Recke) und Eckhard Roloff (Rheine). Zu Beisitzern wählte die Konferenz Uwe Braun (Greven), Bernd Dolle und Johann Moggert (Ochtrup), Christian Kohlmann (Emsdetten), Martin Landwehr (Ibbenbüren), Jörg Marciniak (Rheine), Ludger Mönninghoff (Mettingen), Dennis Tschorn (Steinfurt), Norbert Wiersbin (Rheine) und Uwe Wiggermann (Lengerich).

Die Abstimmung über einen Antrag, in dem die SPD-Bundestagsfraktion aufgefordert wird, eine steuerrechtliche Initiative gegen die steuerliche Benachteiligung von Alleinerziehenden auf den Weg zu bringen, erfolgte einstimmig.

 

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